Vanessa, was genau ist eine Hospitation?
In der Regel ermöglicht eine Hospitation Einblicke in den Arbeitsalltag eines Unternehmens oder einer Einrichtung. Der Begriff leitet sich vom lateinischen „hospitari“ ab und bedeutet so viel wie „zu Gast sein“. Eine Hospitation ist meistens informell organisiert und fester Bestandteil vieler Volontariate. Im Rahmen meines zweijährigen Volos in der Hochschulkommunikation sind mehrere interne Hospitationen an meiner Uni vorgesehen. Zusätzlich durfte ich für vier Wochen eine externe Hospitation meiner Wahl absolvieren und habe mich für die fairkehr entschieden.
Warum hast du dich für deine Hospitation für die fairkehr entschieden?
Vor mir sind alle Volos an meiner Uni zur regionalen Zeitung gegangen. Da ich jedoch nebenberuflich bereits als freie Redakteurin in einer Lokalredaktion arbeite, wollte ich bewusst eine andere Facette von Kommunikation kennenlernen. Nachhaltigkeit ist für mich ein Herzensthema; nicht zuletzt, weil es auch das Dachthema meiner Uni ist. Die fairkehr Agentur war daher die perfekte Wahl: Ich konnte tiefer in nachhaltige Themen eintauchen und gleichzeitig das Agenturleben kennenlernen. Außerdem finde ich die Stadt Bonn wunderbar!
Was waren deine Aufgaben bei uns?
Meine Aufgaben waren sehr vielfältig. Von Anfang an wurde ich in Projekt-Besprechungen eingebunden und fand inhaltlich schnell Anschluss. Für Anderswo habe ich für den Newsletter recherchiert und Teaser geschrieben. Im Bereich Social Media durfte ich mich kreativ austoben und Beiträge für Instagram und Pinterest erstellen sowie neue Formatideen konzipieren. Besonders viel mitgenommen habe ich aus meiner Recherche für das VCD-Magazin fairkehr, für das ich einen kurzen Beitrag schreiben durfte. Aus meiner Komfortzone ging es für mich bei der Einholung eines Angebots für einen Kunden – aber genau das habe ich mir von der Hospitation erhofft.
Was hat dir am besten gefallen?
Tatsächlich fällt es mir schwer, eine Aufgabe zu nennen, die mir nicht gefallen hat, was mich selbst ein wenig überrascht. Besonders angesprochen hat mich alles rund um das VCD-Magazin. In der Wissenschaftskommunikation gehört es für mich dazu, komplexe Themen verständlich „runterzubrechen“. Genau das konnte ich hier wieder einbringen. Auch im Umgang mit Canva habe ich viel dazugelernt. In meinem Volo spielt das Tool eher eine Nebenrolle, jetzt fühle ich mich deutlich sicherer darin.
Was nimmst du aus den vier Wochen mit?
Ich freue mich besonders über den breiten Einblick in die unterschiedlichen Arbeitsbereiche der fairkehr. Das Team hat sich die Zeit genommen, mir Dinge zu zeigen, Fragen zu beantworten und war an meiner Meinung interessiert. Die Art und Weise, wie hier intern kommuniziert und zusammengearbeitet wird, nehme ich mir als Vorbild für meinen weiteren beruflichen Weg. Nach meinem Volo kann ich mir inzwischen sehr gut vorstellen, in einer Agentur zu arbeiten.
Lohnt sich eine Hospitation bei fairkehr?
Auf jeden Fall! Wenn ihr im Rahmen eures Volontariats nach einer Hospitationsstelle sucht, kann ich euch die fairkehr wirklich ans Herz legen. Die Aufgaben und Projekte haben mir total Spaß gemacht; das Team und das Arbeitsklima haben mich sehr beeindruckt. Die vier Wochen sind superschnell vorbeigezogen. Daher empfehle ich euch, eher gegen Ende eures Volos zu hospitieren. Dann habt ihr genügend Selbstständigkeit und Erfahrung, um direkt einzusteigen und den Zeitraum am besten zu nutzen.



