Tatkräftige Unterstützung fürs eCargobike-Event

Start der von uns begleiteten Cargobike Roadshow – Unsere tatkräftige Unterstützung fürs eCargobike-Event. „Auf dem eCargobike Richtung Verkehrswende“ – so lautet das Motto der diesjährigen Cargobike Roadshow in Baden-Württemberg. Das im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft Fahrrad- und Fußgängerfreundlicher Kommunen in Baden-Württemberg (AGFK-BW) e.V. von uns durchgeführte Projekt feierte diese Woche den Auftakt in Mannheim. Nun tourt die Cargobike Roadshow 14 Tage durch 14 Kommunen im ganzen Bundesland. Doch bis hierhin war es ein produktiver Weg, den wir als Agentur mithilfe von agilem Projektmanagement begleiten durften.

Wir planen ein Event

Aber was für Aufgaben stehen in der Umsetzung eines solchen Projektes überhaupt an? Welche Funktionen hat die fairkehr Agentur übernommen? Und wie reagieren wir auf unerwartete und nicht-beeinflussbare äußere Einflüsse, wie beispielswiese Covid-19?

Zuerst standen die Koordinierung und Auswahl der interessierten Mitgliedskommunen der AGFK-BW auf dem Programm. Mit den 14 ausgewählten Teilnehmerkommunen ging es dann in die Feinabstimmung. Dabei musste nicht nur ein Termin abgeklärt werden, sondern auch viele andere Aspekte: Wann, wo genau und wie lange soll das Ganze stattfinden? Wer ist der zuständige Ansprechpartner bzw. die zuständige Ansprechpartnerin? Wo kann der LKW des Cargobike Roadshow-Teams parken? Egal was abgesprochen werden musste oder welche Fragen auftauchten, die fairkehr Agentur war und ist direkter Ansprechpartner für die Sorgen der Kommunen! In unserer „Rundum-Begleitung“ entwickelten wir zudem Mustervorlagen für die lokale Pressearbeit, planten und konzipierten das Auftaktevent in Mannheim und produzierten mit grafischer Unterstützung Flyer und Plakate.

fairkehr-Mitarbeiterin Hannah Rautenberg war vor Ort und testete fleißig mit.
(Foto: Andreas Lörcher)

Dann kam Corona…

…und damit verbunden große Verunsicherung auf Seiten der Teilnehmerkommunen und auch bei uns. Die große Frage: Kann das Projekt wie geplant stattfinden? Die Corona-Pandemie intensivierte die Kommunikation zwischen uns und den Kommunen enorm. Anpassungsfähigkeit war gefragt: Ob Absprache mit dem Cargobike Roadshow-Team, mit Unterstützung des Roadshow-Teams auf Basis der Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg ein Hygienekonzept entwickeln oder das Beruhigen der Teilnehmerkommunen, wir haben für jeden ein offenes Ohr und innovative Ideen zur individuellen Umsetzung.

Projektleiterin auf Seiten der fairkehr Agentur Hannah Rautenberg lässt diese Phase des Projektes Revue passieren: „Ein solches Format in Zeiten von Corona zu planen hat uns einiges abverlangt! Die Kommunen hatten teils andere Vorgaben und Sorgen, einige sind aus Unsicherheit auch abgesprungen – die Lücken mussten wir kurzerhand schließen. Wir mussten flexibel agieren und das Konzept an viele verschiedene individuelle Wünsche und Anfragen anpassen.“ Trotz Corona durften wir diese Woche nun das erfolgreiche Auftaktevent der Cargobike Roadshow in Mannheim vor Ort begleiten. Immer wieder ein schönes Erlebnis mit eigenen Augen zu sehen, was mit unserer Unterstützung auf die Beine gestellt wird. Wie unsere tatkräftige Unterstützung fürs eCargobike-Event. Und so schließt sich auch der Kreis – von der Idee, über die Planung bis zur Umsetzung – die fairkehr Agentur hilft in jeder Phase.


Innovative Visionen für den Radverkehr

Im Radverkehr braucht es neue innovative Lösungsansätze. Davon sind wir bei der fairkehr Agentur überzeugt. Darum freuen wir uns, an der Planungswerkstatt der AGFK-BW beteiligt gewesen zu sein.

Unser Kunde, die AGFK-BW, hatte am 27. und 28. Januar zur Planungswerkstatt nach Neckarsulm eingeladen. Das Ziel der Veranstaltung: Gemeinsam mit Experten und Kommunalvertreterinnen neue innovative Lösungsansätze für den Radverkehr zu diskutieren. Mit vor Ort waren auch unsere fairkehr-Geschäftsführerinnen Regine Gwinner und Michaela Mohrhardt. Nach der vorbereitenden Planungsarbeit durch das fairkehr-Team übernahm Michaela Mohrhardt auch die Moderation des Workshops. „Die Moderation von interaktiven, innovativen Formaten ist für mich immer besonders spannend. Ganz häufig gilt es, spontan zu improvisieren, schnell etwas aus der eigenen Methodenkiste zu ziehen, um auf die Dynamik der Gruppe einzugehen. Eine schöne Herausforderung!“

Die Experten diskutieren visionäre Lösungsansätze für den Radverkehr
Gute Stimmung bei Geschäftsführerin Michaela Mohrhardt

Dem Motto der Planungswerkstatt, „Mobilitätswende gestalten“, haben auch wir von der fairkehr Agentur uns verschrieben. Und die Beispiele aus dem Workshop zeigen deutlich, dass es großen Handlungsbedarf gibt. Unübersichtliche Straßen, grau in grau, kaum Platz für Fahrradfahrerinnen und Fußgänger: so sehen die Problem-Planungsfälle der Kommunen aus. Die Diskussion zeigt, wie schwierig es ist, alle Verkehrsteilnehmer*innen gleich zu berücksichtigen. Trotzdem gibt es viele innovative Lösungsansätze. Besonders spannend ist die Vision von Architekt Christoph Weigel (Architekturbüro Baldauf, Stuttgart). Er plädiert dafür, immer das städtebauliche Gesamtkonzept mitzudenken. Nur so könne der „Stadtboden“ wieder sichtbar gemacht werden. „Der Autofahrer muss durch Bodengestaltung, Stadtmöblierung und Beleuchtung den Eindruck bekommen, dass er durch das Wohnzimmer der Stadt fährt und nicht durch eine Straßenschlucht“, erklärt Weigel. Das klingt für uns nach dem richtigen Weg zu einer lebenswerteren Stadt.

Bei all den innovativen Konzepten für besseren Rad- und Fußverkehr hapert es oft vor allem an der Umsetzung. „Das kriegen wir doch nie durch!“, ist bei der Planungswerkstatt der am häufigsten geäußerte Satz. Die politische Frustration der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist fast mit Händen greifbar. Für uns von der fairkehr ein Grund mehr, unsere Stimme auch in Zukunft für die Mobilitätswende zu erheben.  „Die Planungswerkstatt macht Mut. Sie hat gezeigt, wie die Mobilitätswende vor Ort vorangetrieben werden kann. So kann Straßenraum zu Stadtraum werden“, bilanziert fairkehr-Geschäftsführerin Michaela Mohrhardt.