Anderswo Markenwerte

Anderswo-Workshop für eine spannende Zukunft

Oft genug organisieren wir als fairkehr-Agentur begeisternde Workshops zu unterschiedlichsten Themen für unsere Kunden. Diesmal haben wir unser Know-how intern genutzt und für unser eigenes Projekt einen kreativen Tag eingelegt. Im Januar haben wir uns einen Tag zum konstruktiven Meeting in die Alanus-Hochschule zurückgezogen und im Team Ideen gesammelt, wo es mit unserer Anderswo-Plattform in Zukunft hingehen soll.

Markenwerte Anderswo

Unser Ziel war es zum einen, das Profil unseres Anderswo-Magazins zu schärfen und unsere Alleinstellungsmerkmale zu unterstreichen. Wir wollen auch in Zukunft Vorreiter im Bereich des nachhaltigen Tourismus in Europa legen. Das Thema gewinnt an Bedeutung – und wir wollen die Bewegung auch in Zukunft aktiv mitgestalten. So steht Anderswo – entsprechend der fairkehr-DNA – für nachhaltige Mobilität. Anderswo steht aber natürlich auch für nachhaltige Unterkünfte. Was das Magazin darüber hinaus ausmacht: Menschen & persönliche Begegnungen, das Erleben & Verstehen, das Einzigartige & Authentische und Aspekte der Achtsamkeit – um nur einige Punkte zu nennen.   

Neue Impulse für 2022

Zum anderen wollten wir neue Impulse finden. Daher haben wir Ideen für die Weiterentwicklung unserer Anderswo-Produktfamilie gesammelt. Magazin, Website, Newsletter, Social-Media-Kanäle – Anderswo hält für die Leser*innen ein breitgefächertes Angebot parat. Das gilt es natürlich regelmäßig zu überprüfen: Trifft es noch passgenau die Interessen unserer Leser*innen? Bedienen wir die Bedürfnisse unserer Partner*innen? Wird die Blaue Schwalbe noch als das wahrgenommen, was sie ist: ein Unterkunftssiegel, das Urlaubsgenuss mit Komfort und ökologische Standrads garantiert? Fehlt etwas in unserem Medien-Mix?…

Die Köpfe haben ordentlich geraucht. Wir haben wahnsinnig viele Ideen kreiert, gesammelt und geclustert. Wir haben Aufgaben definiert und verteilt. An dieser Stelle wollen wir nicht zu viel verraten, aber 2022 wird Einiges passieren – analog unser Print-Magazin betreffend, aber auch was unsere digitalen Angebote angeht. Seien Sie gespannt!

Workshop-Kompetenz bei fairkehr

Mit Ela und Hannah hat die geballte fairkehr-Workshop-Kompetenz durch den Tag geführt. Es war ein Festival der Methoden, ohne dass wir darüber unsere Ziele aus den Augen verloren hätten. So war es am Ende ein kreativer und konstruktiver Tag. Es war unterhaltsam und produktiv gleichermaßen.  

Urlaub vor der Haustür, hier an den Villeseen im Naturpark Rheinland

#hiergefühl: Tipps für Urlaub vor der Haustür

Ausflugstipps in der Nähe und Inspirationen für den nächsten Urlaub in Deutschland: Mit der Online-Kampagne #hiergefühl zeigt unser verlagseigenes Reise- und Umweltmagazin Anderswo Sehnsuchtsorte direkt vor der Haustür.

Seit über 25 Jahren informieren wir mit unserem Anderswo-Magazin und der dazugehörigen Onlineplattform www.wirsindanderswo.de über nachhaltigen Tourismus in Deutschland und Europa. Doch leider müssen wir uns noch ein wenig gedulden, bis wir wieder ganz unbeschwert reisen und unseren spannenden Kontinent nachhaltig entdecken können. Das ist für uns aber kein Grund, nicht nach draußen zu gehen und den Frühling zu genießen – und zwar vor der eigenen Haustür. Genau darauf machen wir mit der Online-Kampagne #hiergefühl Lust!  

Nachhaltig, erlebnisreich, individuell – und solidarisch

Viele Kolleg*innen aus dem fairkehr-Team haben während der Corona-Pandemie ihre Region mit dem Rad und zu Fuß erkundet und ihre Heimat neu kennengelernt. Die Sehnsucht nach unbeschwertem Urlaub ist groß. Gegen das Fernweh helfen Ausflüge und kleine Fluchten aus dem Alltag.

Mit der neuen Kampagne möchten wir auch bei unseren Leser*innen das #hiergefühl wecken, ein positives Zeichen setzen und die Wertschätzung für die eigene Region bewusst machen.

Wir möchten Menschen motivieren und inspirieren, ihre Kurzreisen und Ausflüge in den nächsten Wochen und Monaten möglichst rücksichtsvoll, verantwortungsbewusst und nachhaltig zu gestalten. Denn auch Solidarität ist für uns ein wichtiger Punkt.

Tipps für Urlaub im eigenen Bundesland

Wir legen einen Fokus auf die einzelnen Bundesländer und zeigen, was in den verschiedenen Regionen möglich ist und was es dort zu entdecken gibt. Natürlich abseits der bekannten Hotspots – #anderswo, aber mit #hiergefühl!

Dafür arbeiten wir mit Reiseprofis und Nachhaltigkeitsblogger*innen zusammen. Wir fragen sie nach ihren Lieblingsorten in ihren Heimatregionen und suchen verborgene Natur- und Kulturdenkmäler, entlegene Picknickplätze und idyllische Aussichtspunkte. Wir berichten von erlebnisreichen Wander- und Radwegen, die nicht in jedem Führer gelistet sind, und stellen kleine Städte vor, durch die man ganz in Ruhe bummeln kann.

Urlaub in Niedersachsen: Luise Kenner empfiehlt das nachhaltige destinature Feriendorf im Wendland

 

Reisebloggerin Luise zeigt uns besondere Orte im Wendland. © Luise Kenner, falubeli.com

Den nachhaltigen Tourismus stärken

Damit hilft #hiergefühl nicht nur, in den kommenden Monaten die Besucherströme zu entzerren. Es verschafft gleichzeitig dem nachhaltigen Tourismus und seinen vielen Akteur*innen die verdiente Aufmerksamkeit.

Zum Start der Kampagne gibt es erste Geheimtipps aus Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Bayern. Viele weitere Regionen und Tipps werden in den nächsten Wochen folgen. Ein paar Beispiele, was es schon jetzt zu entdecken gibt: Roland vom Reiseveranstalter ReNatour nimmt uns mit in die Frankenalb, Sonja vom Land Gut Höhne entführt uns ins Neanderland und Reisebloggerin Luise zeigt uns, wie schön das Wendland ist.

Ein Grund zur Vorfreude: Die Kampagne möchten wir in Zukunft auch auf die Nachbarländer Schweiz und Österreich ausweiten. Haben wir Ihr Interesse an geweckt? Hier finden Sie die Hiergefühl Kampagne mit Angeboten als Pdf. Wir freuen uns auf viele weitere Tipps und wünschen schon jetzt allen Leser*innen und Interessent*innen ganz viel #hiergefühl!

Kanufahren auf der Frankenalb. Für Roland Streicher vom Reiseveranstalter ReNatour genau das richtige für einen Urlaub vor der Haustür.

 

Kanufahren auf der Frankenalb. © Roland Streicher, ReNatour

Die Corona-Krise trifft vor allem kleine Tourismusbetriebe hart

Die Corona-Krise trifft vor allem die kleineren Tourismusbetriebe hart. Viele unserer Partner, die sich seit langem für einen fairen und nachhaltigen Tourismus einsetzen, sind in ihrer Existenz bedroht. Ein Drama, denn: Der nachhaltige Tourismus ist unverzichtbarer Baustein einer zukunftsfähigen Gesellschaft. Deshalb unterstützen wir als Agentur und Verlag engagierte Betriebe und Regionen aus der Tourismusbranche beim Entwickeln nachhaltiger Kommunikationskonzepte oder beim Erstellen von Websites, Broschüren und Texten.

In der aktuellen Corona-Krise reicht das aber nicht aus. Jetzt braucht die Branche Hilfe und Unterstützung aus Gesellschaft und Politik – damit in der Zeit nach der Krise weiterhin Reisen in nachhaltige Regionen, Aufenthalte in engagierten, ökologischen Hotels und spannende Erlebnisse mit kleinen Reiseveranstaltern möglich sind.

So unterstützen Sie als Gast die nachhaltige Reisebranche

  • Den Urlaub nicht stornieren, sondern verschieben
    Gutscheine für einen Aufenthalt in einer Unterkunft oder für eine Reise mit einem Reiseveranstalter für die Zeit nach der Coronakrise kaufen
  • Regionen, Reiseveranstalter und Unterkünfte mit Likes, Kommentaren und positiven Bewertungen auf den sozialen Medien unterstützen
  • Dem Lieblingshotel- oder Reiseveranstalter Geld spenden
  • Von der Politik aktiv einfordern, insbesondere nachhaltige Reiseanbieter zu unterstützen

Die Corona-Krise trifft vor allem die kleinen Tourismusbetriebe hart. In unserem Magazin Anderswo (hier portofrei bestellen) und unter www.wirsindanderswo.de finden sich viele engagierte Unterkünfte, nachhaltige Regionen und kleine Spezial-Reiseveranstalter für klimaschonende Reisen, die sich über Interesse, Anfragen oder Buchungen für die Zeit nach der Krise freuen.

Auch auf dem Portal www.katzensprung-deutschland.de, das die fairkehr Agentur als einer von vier Projektpartnern im Auftrag des Bundesumweltministeriums realisiert hat, finden Sie Inspirationen für außergewöhnliche und gleichzeitig klimaschonende Reisen in Deutschland.

Ein Appell an die Politik: Nachhaltigen Tourismus fördern

Die Nachhaltigkeitsszene wird nach der Krise entscheidend dazu beitragen, die Weichen für die Zukunft zu stellen. Die Corona-Krise bedroht aber gerade diese kleinen Tourismusbetriebe. Deshalb ist ihre Unterstützung besonders wichtig, damit sie die Krise gut übersteht.

Während große Reisekonzerne wie TUI staatliche Fördermittel in Milliardenhöhe erhalten, sind die Soforthilfen für kleine Betriebe eher ein Tropfen auf den heißen Stein.  Dazu sagt Roland Streicher, Gründer und Geschäftsführer von ReNatour: „Sinnvoll wäre ein staatlicher Rettungsschirm speziell für nachhaltige Betriebe“. ReNatour ist ein Reiseveranstalter für nachhaltigen und ökologischen Tourismus, der seit vielen Jahren klimaschonende Reisen in Europa anbietet und mit seinem langjährigen Engagement ein Pionier in der Branche ist.

Viele weitere engagierte Betriebe finden sich unter www.wirsindanderswo.de.

Perspektiven schaffen für den Tourismus

„Mindestens genauso wichtig ist eine Perspektive“, so Streicher weiter. „Spekulationen, wann und wohin wieder gereist werden darf, verunsichern Reiseanbieter und Gäste“. Stattdessen bräuchten Unterkünfte, Regionen und Reiseveranstalter von der Politik klare Aussagen und einen Plan, in welchem Zeitraum das Reisen wieder möglich sein wird und welche Auflagen zum Infektionsschutz dabei eingehalten werden müssen.

Um sich darauf einzustellen und die Auflagen umzusetzen, braucht es eine gewisse Vorlaufzeit. „Wichtig ist auch die Frage, ob in dieser Saison Reisen ausschließlich in Deutschland oder auch in andere EU-Länder, die das Virus gut im Griff haben, möglich sein werden“, erklärt Streicher.

Ohne Reisen keine WOWs

Unter dem #ohneReisenkeineWOWS und in diesem Video zeigt der Verbund für Spezialreiseveranstalter AER Kooperation – bei dem auch ReNatour Mitglied ist – die besonderen Reisen und Erlebnisse, die dank verantwortungsvoller, nachhaltiger Anbieter möglich sind und auf die wir ohne sie verzichten müssten: