Betriebliches Mobilitätsmanagement

Betriebliches Mobilitätsmanagement bei fairkehr

Jetzt aber schnell den Computer herunterfahren, in fünf Minuten kommt der Zug. Hannah beendet den Arbeitstag, schnappt sich ihre sieben Sachen und macht sich – trotz allem gemütlich – auf den Weg zum Bahnhof und mit der Bahn auf den Heimweg nach Köln. Kein Problem, dass sie nur wenige Minuten vor der Abfahrt des Zuges noch mit einem Kunden telefoniert hat. Das neue fairkehr-Büro in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs Bonn-Beuel macht es möglich.

Die optimale Verkehrsanbindung der neuen fairkehr-Räumlichkeiten in der Oberen Wilhelmstraße in Bonn ist kein Zufall. Sie ist Teil des betrieblichen Mobilitätsmanagements der fairkehr GmbH, mit dem das Unternehmen aktuell auch an der Climate Mobility Challenge der Deutschen Bahn teilnimmt.   

Vorreiter beim betrieblichen Mobilitätsmanagement

Während betriebliches Gesundheitsmanagement bereits weit verbreitet oder zumindest allseits bekannt ist, gehören wir beim betrieblichen Mobilitätsmanagement zu den Vorreitern. Dass beim jüngst erfolgten Umzug des Unternehmens eine sehr gute Anbindung an den ÖPNV eines der wichtigsten Kriterien der Standortwahl war, ist nur ein Baustein, mit dem fairkehr nachhaltige Mobilität aktiv betreibt und fördert:

  • Dienstreisen werden bei fairkehr grundsätzlich mit der Bahn durchgeführt.
  • Mitarbeiter*innen bekommen dazu eine BahnCard 50, die sie natürlich auch privat nutzen dürfen.
  • Das Unternehmen unterstützt seine Mitarbeiter*innen mit 50 Prozent der Kosten für ein Monatsabo des regionalen Verkehrsverbunds.
  • Auch an die Fahrradfahrer*innen wird gedacht: Im Hinterhof des Bürogebäudes gibt es verankerte Anlehnbügel zum Parken der Fahrräder und wertvolle Räder dürfen selbstverständlich mit ins Büro genommen werden.
  • Dank eines Rahmenvertrags mit BusinessBike gibt es bei fairkehr Dienstfahrräder statt Dienstautos.
  • Mit dem Anderswo-Magazin motiviert fairkehr nicht nur andere, sondern auch die eigenen Leute zum nachhaltigen Urlaub ohne Flugzeug und ohne Auto.
  • In den Angeboten für die Agentur-Kunden bietet fairkehr immer prioritär die klimafreundlichste Anreiseoption an.
  • Den Post-Liefer- und -Abholservice hat fairkehr an einen Fahrradkurierdienstleister vergeben.
  • Und für die letzte Weihnachtsfeier wurde ein Lastenrad zum Glühweinmobil umgerüstet.

Für uns ist betriebliches Mobilitätsmanagement ein strategischer Ansatz, die verschiedenen Mobilitätsbedürfnisse des Unternehmens und unserer Mitarbeiter*innen möglichst effizient sowie umwelt- und sozialverträglich zu erfüllen. Wir verbessern so den ökologischen Fußabdruck unseres Unternehmens, stärken unser Unternehmensimage, verbessern die Gesundheit unserer Mitarbeiter*innen und machen uns attraktiv für neue Kolleg*innen.

Nachhaltige Mobilität gehört zu unserer DNA

Nachhaltige Mobilität gehört zur DNA der fairkehr GmbH. Mit dem fairkehr-Magazin produzieren wir die Mitgliederzeitschrift des ökologischen Verkehrsclub Deutschland (VCD) e.V. und leistet so einen wertvollen politischen Beitrag zur Verkehrswende. Mit dem hauseigenen Anderswo-Magazin sind wir zudem nicht erst seit gestern, sondern seit 30 Jahren Vordenker in Sachen nachhaltigem Tourismus.

Als Agentur und Verlag stehen wir voll und ganz hinter dem Thema Nachhaltigkeit, und die umweltfreundliche Mobilität ist dabei unser Steckenpferd. Daher ist es für uns nur logisch, auch auf betriebliches Mobilitätsmanagement zu setzen.

Anderswo Markenwerte

Anderswo-Workshop für eine spannende Zukunft

Oft genug organisieren wir als fairkehr-Agentur begeisternde Workshops zu unterschiedlichsten Themen für unsere Kunden. Diesmal haben wir unser Know-how intern genutzt und für unser eigenes Projekt einen kreativen Tag eingelegt. Im Januar haben wir uns einen Tag zum konstruktiven Meeting in die Alanus-Hochschule zurückgezogen und im Team Ideen gesammelt, wo es mit unserer Anderswo-Plattform in Zukunft hingehen soll.

Markenwerte Anderswo

Unser Ziel war es zum einen, das Profil unseres Anderswo-Magazins zu schärfen und unsere Alleinstellungsmerkmale zu unterstreichen. Wir wollen auch in Zukunft Vorreiter im Bereich des nachhaltigen Tourismus in Europa legen. Das Thema gewinnt an Bedeutung – und wir wollen die Bewegung auch in Zukunft aktiv mitgestalten. So steht Anderswo – entsprechend der fairkehr-DNA – für nachhaltige Mobilität. Anderswo steht aber natürlich auch für nachhaltige Unterkünfte. Was das Magazin darüber hinaus ausmacht: Menschen & persönliche Begegnungen, das Erleben & Verstehen, das Einzigartige & Authentische und Aspekte der Achtsamkeit – um nur einige Punkte zu nennen.   

Neue Impulse für 2022

Zum anderen wollten wir neue Impulse finden. Daher haben wir Ideen für die Weiterentwicklung unserer Anderswo-Produktfamilie gesammelt. Magazin, Website, Newsletter, Social-Media-Kanäle – Anderswo hält für die Leser*innen ein breitgefächertes Angebot parat. Das gilt es natürlich regelmäßig zu überprüfen: Trifft es noch passgenau die Interessen unserer Leser*innen? Bedienen wir die Bedürfnisse unserer Partner*innen? Wird die Blaue Schwalbe noch als das wahrgenommen, was sie ist: ein Unterkunftssiegel, das Urlaubsgenuss mit Komfort und ökologische Standrads garantiert? Fehlt etwas in unserem Medien-Mix?…

Die Köpfe haben ordentlich geraucht. Wir haben wahnsinnig viele Ideen kreiert, gesammelt und geclustert. Wir haben Aufgaben definiert und verteilt. An dieser Stelle wollen wir nicht zu viel verraten, aber 2022 wird Einiges passieren – analog unser Print-Magazin betreffend, aber auch was unsere digitalen Angebote angeht. Seien Sie gespannt!

Workshop-Kompetenz bei fairkehr

Mit Ela und Hannah hat die geballte fairkehr-Workshop-Kompetenz durch den Tag geführt. Es war ein Festival der Methoden, ohne dass wir darüber unsere Ziele aus den Augen verloren hätten. So war es am Ende ein kreativer und konstruktiver Tag. Es war unterhaltsam und produktiv gleichermaßen.  

Ergebnis der Hybrid-Veranstaltung

Bundesweite Veranstaltung des Kompetenznetz Klima Mobil: Hybrid, lebendig und mit klarer Botschaft

9. September 15:51 Uhr: Der Zug rollt langsam aus dem Stuttgarter Hauptbahnhof. Wir lehnen uns zurück und atmen durch. Der Adrenalinspiegel beginnt langsam zu sinken. Und wir freuen uns, über das, was wir geschafft haben: Eine weitere erfolgreiche Hybrid-Veranstaltung.

Mai 2021: Das Kompetenznetz Klima Mobil erteilt uns den Auftrag, eine bundesweite Veranstaltung zu konzipieren, zu organisieren und in den Räumlichkeiten des Verkehrsministeriums Baden-Württemberg hybrid umzusetzen. Mit der Veranstaltung will das Kompetenznetz seine ersten Erfolge feiern und die bisher geleistete Arbeit in den fünfzehn Modellkommunen aus Baden-Württemberg vorstellen. Gemeinsames Ziel der Modellkommunen ist es, die Mobilitätswende vor Ort zügig voranzutreiben. Ziel der Veranstaltung: Das Engagement und die guten Ideen der baden-württembergischen Kommunen bundesweit zu verbreiten und andere Kommunen zum Mitmachen zu ermutigen.

Wir als fairkehr Agentur freuen uns über diese tolle Herausforderung. Zum einen treiben uns die Themen Klimaschutz und Mobilitätswende schon seit über 30 Jahren um. Zum anderen haben sich anspruchsvolle Online- oder Hybrid-Veranstaltungen in den vergangenen anderthalb Jahren zur geheimen Leidenschaft unseres Eventteams entwickelt. Wir, das sind Michaela Mohrhardt, Hannah Rautenberg und Cara Wallenhorst, suchen immer wieder nach neuen kreativen Ideen und verbesserter Technik, um auch Online-Veranstaltungen zu lebendigen und mitreißenden Events zu machen.

Ein Rückblick auf spannende Monate

Juni/Juli 2021: Ein Titel für die Veranstaltung ist schnell gefunden: „Mehr Klimaschutz im Verkehr – Wie Kommunen jetzt handeln können“. Das Motto „Jetzt handeln“ prägt die ganze Veranstaltung. Wir suchen Referent*innen, denen man die Aufbruchsstimmung abnimmt und Vortragsthemen, die die Teilnehmer*innen aus den Kommunen motivieren und inspirieren. Sie sind es, die vor Ort mutige Entscheidungen für mehr Klimaschutz treffen müssen. Wir wollen ihnen dafür die richtigen Ideen und Kontakte mitgeben.

August 2021: Im engen Austausch mit dem Kompetenznetz Klima Mobil arbeiten wir unter hohem Zeitdruck daran, diese motivierenden Redner*innen ins Boot zu holen und ein hochwertiges und begeisterndes Programm auf die Beine zu stellen. Wichtig ist uns auch, dass es keine passive Frontalveranstaltung wird, sondern ein Event, bei dem alle aktiv werden, mitdiskutieren, sich in virtuellen Räumen begegnen und Gedanken austauschen können.

Und dann ist der Tag der Hybrid-Veranstaltung endlich gekommen…

9. September, 2 Stunden vor der Veranstaltung: Alle Geräte stehen auf Start. Der Adrenalinpegel beim Technikteam hat seinen Höhepunkt erreicht. Gleich werden sich über 350 Gäste zuschalten. Wir gehen den Ablauf nochmal durch. Zur Aufregung gesellt sich auch ein bisschen Stolz, wenn wir uns das ganze Programm anschauen: ein virtuelles Get-together zum Start, Videobotschaften aus den Kommunen, ein Youtube Livestream, zwei Talkrunden, ein Graphic Recorder von Bikablo, der die Hybrid-Veranstaltung digital mitzeichnen wird, ein professionelles Studio für Podiumsdiskussion und hybride Debatten – da haben wir ganz schön was auf die Beine gestellt! Und immer noch erhalten wir Anmeldungen in letzter Minute für die Veranstaltung.

Unter den Gästen: Verkehrsminister des Landes Baden-Württemberg Winfried Hermann MdL, die Parlamentarischen Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter, MdB aus dem Bundesumweltministerium, Prof. Dr. Barbara Lenz vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und Prof. Dr. Maren Urner von der Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft in Köln.

Blick hinter die Kulissen. Der Verkehrsminister des Landes Baden-Württemberg vor der Kamera, Michaela von fairkehr hochkonzentriert.

10 Uhr: Die Moderatorin eröffnet die Veranstaltung mit dem berühmten Kennedy-Zitat: „Wann, wenn nicht jetzt? Wo, wenn nicht hier? Wer, wenn nicht wir?“ Ab sofort ist jede Minute durchgeplant, jeder Klick in Webex und jeder Schritt im Studio ist festgelegt. Die Rollen sind verteilt. Alle Drähte laufen bei Hannah zusammen, die wir laufend mit Wasser, Kaffee und Keksen versorgen.

Alles läuft wie am Schnürchen. Selbst das für seine Kapriolen bekannte Webex lässt uns heute keinen Moment im Stich. Die Moderatorin verbindet souverän anwesende und zugeschaltete Gesprächspartner*innen, das Diskussionsangebot per Chat wird rege genutzt und alle sind von den liebevoll gestalteten virtuellen Meetingräumen begeistert.

Der Verkehrsminister des Landes Baden-Württemberg unterstreicht bei seiner Rede immer wieder die Dringlichkeit des Themas: Jetzt aktiv gestalten, damit die Entwicklung uns nicht überrollt. Seine Kernbotschaft an die Kommunen lautet Agieren statt Reagieren, um die Handlungsspielräume nicht zu verlieren.

13 Uhr: Das Kompetenznetz Klima Mobil und wir sagen „Ade und bis bald!“. Zum Abschluss zeigen wir ein zusammengeschnittenes Video aus allen fünfzehn Modellkommunen des Kompetenznetzes.

Danach heißt es: Sind alle Mikros und Kameras aus? Einen Moment sind alle ganz still. Dann bricht der Jubel los! Alle reden durcheinander: „Perfekt! Super geklappt!“, „Keine unvorhersehbaren Katastrophen!“, „Tolle digitale Diskussion.“, „Schöne, professionelle Studioatmosphäre!“, „Mit einer analogen Veranstaltung hätten wir nie so viele Teilnehmer*innen aus ganz Deutschland zusammen bekommen!“.

Kompetenznetz Klima Mobil, Gäste, Moderatorin, wir als fairkehr – sind glücklich.

Das portable Studio, das in drei Rollkoffer passt, wird wieder eingepackt. Wir genießen das Mittagessen in der Sonne, bevor wir in den Zug zurück nach Bonn steigen. Geschafft!

„Jetzt handeln“ – das Motto der Hybrid-Veranstaltung und die vielen motivierenden Beiträge begleiten uns auf der Heimreise. Das betrifft nicht nur unsere Kund*innen, sondern auch uns als Agentur.

Logo des Kompetenznetz Klima Mobil - Netzwerk für klimafreundliche Mobilität in Kommunen

Zweimal Hurra für klimafreundliche Mobilität in Baden-Württemberg

Wir starten mit zwei neuen Projekten in den Sommer und freuen uns auf eine Großveranstaltung und eine Kommunikationsstrategie.

Teil des Agenturgeschäfts ist es, dass wir uns immer wieder auf öffentliche Ausschreibungen bewerben. Auf diesem Wege haben wir schon viele spannende Projekte sowie Kund*innen gewonnen. Anfang Juni waren wir bei zwei Ausschreibungen erfolgreich und freuen uns jetzt sehr auf zwei spannende neue Projekte.

Was uns besonders freut: Beide Projekte werden wir für das Kompetenznetz Klima Mobil umsetzen. Dieses kommunale Netzwerk setzt sich für eine klimafreundliche Mobilität vor Ort ein und ist bei der Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg (NVBW) angesiedelt. Die NVBW ist für uns eine alte Bekannte, in den letzten Jahren haben wir sie in zahlreichen Projekten kommunikativ unterstützt. So haben wir zum Beispiel acht Jahre lang die komplette Kommunikation der Arbeitsgemeinschaft Fahrrad- und Fußgängerfreundlicher Kommunen Baden-Württemberg (AGFK-BW) geleitet, oder diverse Webseiten für die NVBW umgesetzt und betreut, darunter zum Beispiel das Fachportal für Rad- und Fußverkehrsförderung www.aktivmobil.bw.de.

Darum sind wir besonders stolz darauf, dass wir die NVBW auch in den letzten beiden Ausschreibungen mit unserem Angebot sowohl inhaltlich als auch preislich überzeugen konnten. Gemeinsam werden wir die nachhaltige, klimafreundliche Mobilität in Baden-Württemberg weiter voranbringen.

Wir konzipieren einen Online-Kongress

Für das Kompetenznetz Klima Mobil werden wir in den nächsten Monaten parallel an zwei Aufträgen arbeiten, die viele unserer verschiedenen Kompetenzbereiche fordern. Wir konzipieren die erste bundesweite Transferveranstaltung des Kompetenznetzes und erarbeiten eine Kommunikationsstrategie. Ziel beider Projekte ist es, das Engagement der am Netzwerk beteiligten Kommunen bekannt zu machen und, darauf aufbauend, Handlungsempfehlungen für andere Kommunen zu erarbeiten.

Die Transferveranstaltung wird im September als Online-Kongress unter dem Titel „Mehr Klimaschutz im Verkehr – Wie Kommunen jetzt handeln können“ stattfinden. 400 Vertreter*innen aus Politik, Wissenschaft und den Kommunen werden zusammenkommen und Lösungen diskutieren, um den Klimaschutz im Verkehr vor Ort mutig umzusetzen. Als Ehrengäste mit dabei: Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann und Rita Schwarzeluhr-Sütter, parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium. Neben der Konzeption der Großveranstaltung übernehmen wir von der fairkehr Agentur auch die komplette Eventorganisation und -durchführung.

Strategisch kommunizieren, um Zielgruppen effektiv zu erreichen

Parallel zur Veranstaltungskonzeption starten wir in unserem zweiten Auftrag mit der Erstellung einer Kommunikationsstrategie. Bis zum Herbst werden wir gemeinsam mit dem Team der NVBW den Status Quo der bisherigen Kommunikation mit einer SWOT-Analyse evaluieren. Im Anschluss entwickeln wir Kommunikationsziele, Zielgruppen und Kernbotschaften für die weitere Kommunikation. Sobald die Kommunikationsstrategie steht, entwerfen wir einen Maßnahmenplan für den Kunden, um in Zukunft noch effektiver zu kommunizieren. Selbstverständlich unterstützen wir das Kompetenznetz Klima Mobil auch bei der Umsetzung der Maßnahmen. Das ist unser Beitrag für eine nachhaltige und klimafreundliche Mobilität in Baden-Württemberg.

Sie möchten die Kommunikation Ihres Unternehmens auch neu aufstellen? Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gern!

Verkehrswende durch Digitalisierung

Cover des VCD-Leitfadens „Verkehrswende durch Digitalisierung. Anregungen und Impulse für eine gelingende Transformation“
fairkehr hat den VCD beim Texten des Leitfadens „Verkehrswende durch Digitalisierung“ unterstützt.

Die Digitalisierung ist ein wichtiges Werkzeug, um die Verkehrswende voran zu bringen. Smartphone-Apps liefern die Fahrplanauskunft in Echtzeit und erleichtern den Kauf von Bus- und Bahntickets. Auch Sharing-Konzepte wären ohne Apps und Algorithmen undenkbar. Sie machen das spontane und komfortable Buchen von Leihfahrrädern, E-Rollern, Carsharing und Mitfahrten beim Ridepooling erst möglich. In nicht allzu ferner Zukunft werden autonome Autos und Busse über unsere Straßen rollen. Diese sind Chance und Herausforderung zugleich. In positiven Visionen ergänzen sie den ÖPNV vor allem auf dem Land oder in den Vororten als Zubringer zum Bahnhof oder zur Bushaltestelle. Sie erhöhen dadurch die Mobilität der Menschen und schaffen umweltschonende, sichere und platzsparende Alternativen zum Privatauto. Wenn der Einsatz der Technologie nicht richtig gesteuert wird, kann sie aber auch Konkurrenz für Busse und Bahnen schaffen. Dann wächst der Individualverkehr, und die Fahrerinnen und Fahrer der öffentlichen Verkehrsbetriebe verlieren ihre Arbeitsplätze. Auch die Frage, wie wir verhindern, dass sich Unternehmen an unseren Daten bereichern, ist eng mit der Digitalisierung unserer Mobilität verknüpft.

Wir machen Fachthemen verständlich

Im Leitfaden „Verkehrswende durch Digitalisierung. Anregungen und Impulse für eine gelingende Transformation“ konzentriert sich der Verkehrsclub Deutschland (VCD) auf die Chancen der Digitalisierung. Gute Beispiele aus dem Landkreis Barnim und aus Barsikow in Brandenburg zeigen, wie Carsharing auf dem Land erfolgreich funktionieren kann. Ein Beispiel aus Berlin Köpenick schildert den erfolgreichen Test eines autonomen Kleinbusses als Zubringer zur U-Bahn. Es sind Projekte wie diese, die in Deutschland Alternativen zum privaten Pkw schaffen und erproben. Wir haben für den VCD recherchiert, Fachtexte redigiert, Texte geschrieben und den Leitfaden lektoriert. So helfen wir unserem Kunden dabei, komplexe Inhalte verständlich zu machen und besser zu transportieren.

Mit dem Leitfaden richtet sich der VCD vor allem an Kommunen und Vereine, die die Digitalisierung vor Ort voranbringen wollen.