Kinder radeln zur Schule

Neuer Auftrag: „Schulweghelden“ München

Wir freuen uns, für die Stadt München den Grundschulwettbewerb „Schulweghelden“ umsetzen zu dürfen.

Den Weg zur Schule mit dem Fahrrad oder zu Fuß zurückzulegen ist für viele Grundschulkinder keine Selbstverständlichkeit. Die Stadt München will das mit einen Wettbewerb für Grundschulen ändern. Unter dem Motto „Schulweghelden“ sollen die jungen Verkehrsteilnehmer*innen das Elterntaxi stehen lassen und radelnd, rollernd oder zu Fuß zur Schule kommen. Der Wettbewerb startet im September – und die fairkehr setzt ihn um!

Wir freuen uns ganz besonders über diesen Auftrag, denn das Thema des Wettbewerbs liegt uns auch persönlich am Herzen. Durch den Grundschulwettbewerb „Schulweghelden“ München lernen die Kinder, ihre Wege selbstständig zurückzulegen. Nur so können sie zu selbstbewussten, verantwortungsvollen Verkehrsteilnehmer*innen werden! Ein weiterer Vorteil gegenüber dem Elterntaxi: Wer radelt oder läuft, hält sich fit und bewegt sich nachhaltig. Jedes Elterntaxi, das zu Hause bleibt, entlastet den Verkehr auf den Straßen und besonders vor den Schulen.

Mehr Kinder auf´s Rad!

Mit Mobilitätserziehung kennen wir uns aus. So haben wir zum Beispiel unseren Kunden, die AGFK-BW, bei der Aktion SchulRADLER unterstützt. Dabei werden Fünftklässler*innen zwei Wochen lang von Erwachsenen oder älteren Schüler*innen auf ihrem Weg zur neuen Schule begleitet, bevor sie den Weg dann alleine bewältigen können.

Auch Wettbewerbsgestaltung können wir. Sechs Jahre in Folge haben wir den Jugendkurzfilmwettbewerb „Like it – Bike it“ durchgeführt. Mit der vom BMVI und BMU beauftragten Kampagne sollte das Image des Fahrrad fahrens unter den Jugendlichen verbessert werden. Mit Erfolg: Schon im ersten Jahr wurden über 100 Kurzfilme eingereicht. Tendenz von Jahr zu Jahr steigend.

Und noch ein Fahrradwettbewerb für Kinder, den wir unterstützen: Für den VCD haben wir die Webseite der deutschlandweiten Aktion FahrRad! gestaltet. Bei der sogenannten Klima-Tour zählen Schulklassen und Jugendgruppen ihre im Alltag gefahrenen Kilometer. Diese bringen sie auf einer virtuellen Tour durch Deutschland und Europa. Ähnlich wie bei den Münchner „Schulweghelden“ ist die Aktion als Wettbewerb gestaltet. Jugendliche sollen motiviert werden, das Fahrrad im Alltag zu nutzen.

Der Wettbewerbsgedanke bietet Kindern und Jugendlichen einen zusätzlichen Anreiz, aufs Fahrrad umzusteigen. So auch beim Münchner Grundschulwettbewerb. Die aktivsten „Schulweghelden“ können nämlich auch tolle Preise gewinnen. Wir von der fairkehr werden in den nächsten Monaten alles geben, damit möglichst viele Münchner Klassen beim Grundschulwettbewerb „Schulweghelden“ mitmachen. Das ist unser Beitrag, um die junge Generation fit für die Zukunft zu machen.

Innovative Visionen für den Radverkehr

Im Radverkehr braucht es neue innovative Lösungsansätze. Davon sind wir bei der fairkehr Agentur überzeugt. Darum freuen wir uns, an der Planungswerkstatt der AGFK-BW beteiligt gewesen zu sein.

Unser Kunde, die AGFK-BW, hatte am 27. und 28. Januar zur Planungswerkstatt nach Neckarsulm eingeladen. Das Ziel der Veranstaltung: Gemeinsam mit Experten und Kommunalvertreterinnen neue innovative Lösungsansätze für den Radverkehr zu diskutieren. Mit vor Ort waren auch unsere fairkehr-Geschäftsführerinnen Regine Gwinner und Michaela Mohrhardt. Nach der vorbereitenden Planungsarbeit durch das fairkehr-Team übernahm Michaela Mohrhardt auch die Moderation des Workshops. „Die Moderation von interaktiven, innovativen Formaten ist für mich immer besonders spannend. Ganz häufig gilt es, spontan zu improvisieren, schnell etwas aus der eigenen Methodenkiste zu ziehen, um auf die Dynamik der Gruppe einzugehen. Eine schöne Herausforderung!“

Die Experten diskutieren visionäre Lösungsansätze für den Radverkehr
Gute Stimmung bei Geschäftsführerin Michaela Mohrhardt

Dem Motto der Planungswerkstatt, „Mobilitätswende gestalten“, haben auch wir von der fairkehr Agentur uns verschrieben. Und die Beispiele aus dem Workshop zeigen deutlich, dass es großen Handlungsbedarf gibt. Unübersichtliche Straßen, grau in grau, kaum Platz für Fahrradfahrerinnen und Fußgänger: so sehen die Problem-Planungsfälle der Kommunen aus. Die Diskussion zeigt, wie schwierig es ist, alle Verkehrsteilnehmer*innen gleich zu berücksichtigen. Trotzdem gibt es viele innovative Lösungsansätze. Besonders spannend ist die Vision von Architekt Christoph Weigel (Architekturbüro Baldauf, Stuttgart). Er plädiert dafür, immer das städtebauliche Gesamtkonzept mitzudenken. Nur so könne der „Stadtboden“ wieder sichtbar gemacht werden. „Der Autofahrer muss durch Bodengestaltung, Stadtmöblierung und Beleuchtung den Eindruck bekommen, dass er durch das Wohnzimmer der Stadt fährt und nicht durch eine Straßenschlucht“, erklärt Weigel. Das klingt für uns nach dem richtigen Weg zu einer lebenswerteren Stadt.

Bei all den innovativen Konzepten für besseren Rad- und Fußverkehr hapert es oft vor allem an der Umsetzung. „Das kriegen wir doch nie durch!“, ist bei der Planungswerkstatt der am häufigsten geäußerte Satz. Die politische Frustration der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist fast mit Händen greifbar. Für uns von der fairkehr ein Grund mehr, unsere Stimme auch in Zukunft für die Mobilitätswende zu erheben.  „Die Planungswerkstatt macht Mut. Sie hat gezeigt, wie die Mobilitätswende vor Ort vorangetrieben werden kann. So kann Straßenraum zu Stadtraum werden“, bilanziert fairkehr-Geschäftsführerin Michaela Mohrhardt.

Graphic Recording fürs Verkehrsministerium Baden-Württemberg

Graphic Recording beim Fahrrad-Kongress

Dank Graphic Recording: erfolgreicher Fahrrad-Kongress in Baden-Württemberg. Wir haben nicht nur den Fahrrad-Kongress des Landes Baden-Württemberg erfolgreich umgesetzt, sondern für den Verkehrsminister Winfried Hermann auch eine bleibende Erinnerung hinterlassen. Ein Grafic Recorder hat den gesamten Kongress per Illustrationen festgehalten. Entstanden ist ein 3 mal 2 Meter großes Bild. Es dokumentiert alle Fragen, Ideen, Anregungen und Diskussionsbeiträgen, die den eintägigen Kongress prägten.

In dem Film kann man sehen, wie Grafic Recording arbeitet und warum es eine so wertvolle Ergänzung zur fachlich-inhaltlichen Arbeit ist. Die Illustrationen fassen Inhalte punktgenau zusammen. So bleiben diese besser in Erinnerung. Die Illustrationen helfen außerdem dabei, Themen auf den Punkt zu bringen. Außerdem trägt es enorm zum Unterhaltungswert einer Veranstaltung bei, wenn parallel zur Diskussion schon die passenden Bilder entstehen.

Hier gehts zum Graphic Recording-Film zum RadKONGRESS Baden-Württemberg

Zur Expertise der fairkehr-Agentur gehört nicht nur der starke fachliche Fokus auf Themen rund um nachhaltige Mobilität, Radverkehrsförderung und andere Themen aus dem Bereich Nachhaltigkeit. Wir legen auch viel Wert darauf, dass unsere Veranstaltungen, Workshops und Kongresse Prozesse unterstützen und voranbringen. Dafür setzen wir je nach Fragestellung ganz individuell eine optimale Mischung aus Formaten und Methoden ein. So garantieren wir fachliche Tiefe, konstruktive Diskussionskultur und hohen Unterhaltungswert.

Dank des besonderen Gesamtkonzepts und des liebevollen und professionellen Engagements der Graphic Recording-Kollegen war der Fahrrad-Kongress des Landes Baden-Württemberg besonders erfolgreich. Dies wurde nicht nur von Verkehrsminister Winfried Hermann gewürdigt, sondern auch von Ministerpräsident Kretschmann, der die Eröffnungsrede hielt.